Interessengemeinschaft (IG) Asylzentrum Kandersteg
Anstelle von 15 Erstwohnungen wollen der Kanton Bern und die Eigentümerschaft in Kandersteg eine Asylunterkunft mit einer Kapazität von 200 Betten erstellen.
An der Informationsveranstaltung vom 24. April 2026 waren neben vielen Bürgerinnen und Bürgern und dem Gemeinderat auch Medienvertretende, diverse Grossratsmitglieder sowie ein Nationalrat anwesend.
Die Fragen an der Veranstaltung mit 340 Anwesenden wurden grösstenteils nicht oder nur oberflächlich beantwortet. Die Ängste und Sorgen der Anwesenden wurden von den Kantonsvertretern belächelt und verharmlost. Die Veranstaltung verlief nicht zufriedenstellend.
In Kandersteg gibt es keinen Wohnraum für uns!
Wegen der Naturgefahren rund um den Spitzen Stei wurde eine Planungszone verfügt. Einheimische dürfen nicht mehr bauen! Wohnraum für Einheimische ist daher kaum verfügbar. Liegenschaften können nicht saniert, Neubauten und Komplettsanierungen nicht realisiert werden.
Der gesamte Dorfkern liegt wegen der Naturgefahren vom Spitzen Stei in der roten Zone.
Warum kann der Kanton ausserhalb der roten Zone ein Asylzentrum errichten, während einheimische Familien seit Jahren Wohnraum suchen und teilweise wegziehen müssen?
Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen.
Jede Stimme aus der Region und dem Kanton zählt. Melde dich daher kostenlos und ohne Verpflichtungen an. Denn nur gemeinsam sind wir stark!
Die 4 Pfeiler der IG
Gemeinsam setzen wir uns für Information, Vernetzung und Rückhalt in Kandersteg ein.
Wir setzen ein Zeichen!
Mit möglichst vielen Mitgliedern in der IG und der Petition wollen wir ein Zeichen setzen.
Wir informieren!
Mit aktiver Information will die IG die Bevölkerung in Kandersteg, im Kanton und in der Schweiz sachlich informieren.
Wir vernetzen uns politisch!
In der Gemeinde, im Tal, in der Politik und in der Wirtschaft suchen wir den Dialog und stärken die Vernetzung.
Gemeinsam sind wir stark!
Wir leisten der Gemeinde Unterstützung und geben ihr den nötigen Rückhalt.
Unsere klaren Forderungen
Der Kanton Bern soll den Standort Kandersteg für eine Asylunterkunft überdenken und stattdessen für dringend benötigte Erstwohnungen freigeben.
Der unterzeichnete Mietvertrag soll im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst werden.
Die Eigentümerschaft soll den Standort Aeussere Dorfstrasse 170 in Kandersteg wie ursprünglich geplant für Erstwohnraum anstelle einer Asylunterkunft nutzen.
Alle betroffenen Behörden sollen die Eigentümerschaft bei der Bewilligung von Erstwohnungen unterstützen, damit innert kürzester Frist eine Baubewilligung für Erstwohnungen erteilt werden kann.
Stimmen von Persönlichkeiten aus dem Tal
Die IG wird unterstützt von
Arbeitsgruppe der IG:
Engagierte und besorgte Personen aus Kandersteg setzen den Grundstein für die IG. Mit der IG wollen wir ein starkes Zeichen setzen:
Fabian Wyssen, Initiant Petition
Melanie Ryter, Nachbarin
Jozefina Wandfluh, Einwohnerin Kandersteg
Gerhard Hoy, Bewohner Kandersteg
Daniel Sarbach, Hotel Gemmi